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Der zweite Platz beim Jugendkunstpreis der Stiftung der Deutschen Bank geht an die
Max-Ernst-Gesamtschule Köln
Zum zehnten Mal verlieh am 14. Dezember 2010 das Museum Küppersmühle Museum für Moderne Kunst in
Duisburg den Jugendkunstpreis der Deutschen Bank Stiftung.
Zum ersten Mal ging diese Auszeichnung nach Köln.
Der Profilkurs Kunst / Geschichte Jahrgang 12 – jetzt 13 – konnte sich mit der Bildhauerarbeit „KunstKücheKöln“
gegen starke Mitbewerber aus ganz Deutschland behaupten und den zweiten Platz erringen.
Die 28 Schüler und Schülerinnen hatten damit nicht nur außergewöhnliches künstlerisches Talent,
sondern auch großes Organisationsgeschick und vor allem enormes Durchhaltevermögen bewiesen.
Das beeindruckte die Jury: die Künstler Abraham David Christian und Markus Lüpertz,
den Agenturchef Coordt von Mannstein, MKM-Direktor Walter Smerling und Sammlerin Sylvia Ströher.
Fast ein ganzes Jahr hatte das Projekt in Atem gehalten. Im Februar 2010 waren 20 Schulen aus der ganzen
Bundesrepublik ausgelost und zu einem Besuch des Museums im Laufe des Jahres eingeladen worden.
Im Mai war die komplette Küppersmühle nur für Max Ernst geöffnet. Sabine Falkenbach, Pädagogin des Projekts,
gab dabei Impulse, lenkte behutsam die Blicke und machte Mut, die teils sperrigen Werke der Modernen Kunst mit
der jugendlichen Erfahrungswelt zu konfrontieren und eigene Entdeckungen zu machen.
Bis zum Beginn der Sommerferien hatten die Schülerinnen und Schüler acht Wochen lang Zeit,
ihren Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene Interpretation mit künstlerischen Mitteln
darzustellen. Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams sollte eine spannende Idee eigenständig
entwickelt, vorbereitet und umgesetzt werden
Nach einer schwierigen Phase der Ideenfindung folgte die anstrengende Zeit der Umsetzung.
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Aus 28 Baumstämmen sollten 28 Holzskulpturen werden, die symbolisch die vielfältigen persönlichen
Biographien der jungen Leute zeigen: die Rundung jedes aufrecht stehenden Stamms wird oben zu einem Teller,
der das typische Gericht des Herkunftslandes präsentiert, aus dem die Familien der Schülerinnen und Schüler
stammen. „Wir wohnen alle hier in Köln, egal wie verschieden wir sind und woher wir kommen, die Stadt verbindet
uns!“ formulierte es Yasmin Frommont. Diese starke Bindung sollte im Material Holz seinen Ausdruck finden,
weil es Stärke zeigt und zugleich formbar ist. Um das Werk „wie aus einem Guss“ erscheinen zu lassen,
wurden die Stelen zu einem einheitlichen Zeichen, dem Kölner Dom, gruppiert.
Noch bis zum 16. Januar 2011 sind die Arbeiten aller 20 Schulen der Endrunde des Projekts
„Jugend interpretiert Kunst“ im Museum Küppersmühle zu sehen:
1. Aschaffenburg: Friedrich-Dessauer-Gymnasium
2. Aulendorf: Studienkolleg St. Johann Blönried (Platz 1)
3. Bocholt: St.Georg-Gymnasium
4. Bonn: Konrad-Adenauer-Gymnasium
5. Flensburg: Kurt-Tucholsky-Schule
6. Frankfurt a. M: Schillerschule
7. Hagen: Ricarda-Huch-Gymnasium
8. Hennef: Gesamtschule Hennef
9. Ibbenbüren: Johann-Kepler-Gymnasium
10. Ingolstadt: Katharinen-Gymnasium
11. Köln: Max-Ernst-Gesamtschule (Platz 2)
12. Kölleda: Fritz-Hofmann-Gymnasium
13. Mülheim an der Ruhr: Realschule Broich (Platz 4)
14. Neudietendorf: von Bülow Gymnasium
15. Oberursel: Gymnasium Oberursel (Platz 3)
16. Oldenburg: Liebfrauenschule Oldenburg
17. Pforzheim: Kepler Gymnasium
18. Rheinberg: Realschule Rheinberg
19. Schleiz: Staatl. Gymnasium "Dr. Konrad Duden"
20. Überlingen: Salem International College
Mehr: http://www.museum-kueppersmuehle.de/index.html
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