Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage! Wie können wir Sie am besten über unsere Schule und die Grundsätze unserer Arbeit informieren? Wir wollen es in Form von Frage und Antwort versuchen. Dazu haben wir viele Fragen gesammelt, die immer wieder von Eltern an Tagen der Offenen Tür oder in Einzelgesprächen gestellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken Sie uns eine Email .


 1) Was ist eigentlich eine Gesamtschule?
Worin unterscheidet sie sich von anderen Schulformen?

 2) Wenn die Gesamtschule in mehreren Fächern nach Leistung sortiert, kommen zum Schluss doch drei "Schubladen" raus, wie im normalen Schulsystem auch, oder?

 3) Ich habe gehört, an der Gesamtschule kann man nicht sitzen bleiben. Stimmt das?

 4) Ich stelle es mir sehr schwer vor, in einer Klasse auf unterschiedlich leistungsstarke Kinder einzugehen. Wie kann das der Lehrer?

 5) Kann mein Kind auf Ihrer Schule das Abitur machen?

 6) Ist das Abitur gleichwertig mit dem des Gymnasiums?

 7) Ihre Schule ist klein. Können Sie in der Oberstufe überhaupt genug Wahlmöglichkeiten anbieten?

 8) Was versteht man unter "Profilen" in der Oberstufe?

 9) Welche Rolle spielen Computer im Unterricht?

10) Wie sieht bei Ihnen die Vorbereitung auf den Beruf aus?

11) Gewalt an Schulen ist ja immer wieder ein Thema. Wie gehen Sie damit um?

12) Sie sind Ganztagsschule. Was heißt das konkret?

13) Bieten Sie Mittagessen an?

14) Welche Freizeitangebote gibt es?

15) Braucht mein Kind keine Hausaufgaben zu machen?

16) Mein Kind hat viele künstlerische Interessen. An eine Max-Ernst-Schule habe ich bestimmte Erwartungen.

17) Hat die Schule Austauschprogramme?



 1)

Was ist eigentlich eine Gesamtschule? Worin unterscheidet sie sich von anderen Schulformen?
Kinder, die im 5. Schuljahr in einer Gesamtschule beginnen, werden nicht in Leistungsstarke oder Leistungsschwache sortiert. Sie werden gemeinsam unterrichtet - wie sie es auch von der "Gesamtschule Grundschule" her kennen.
Erst nach 2 Jahren werden Differenzierungskurse in Mathematik und Englisch eingerichtet, sogenannte Grund- und Erweiterungskurse, die unterschiedliche Anforderungen sowie ein unterschiedliches Lerntempo haben.
Diese Differenzierung setzt sich ab der 8. Klasse in Deutsch sowie ab der 9 in Chemie fort. In den anderen Fächern wird weiterhin gemeinsam in der Klasse gelernt.
Am Ende der 10. Klasse vergibt die Schule verschiedene Abschlüsse - je nach Zahl und Art der besuchten Differenzierungskurse sowie nach Notendurchschnitt. Die Schüler erhalten also entweder einen Hauptschul- oder Realschulabschluss (FOR) oder einen Abschluss mit Qualifikation, der sie berechtigt, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen.

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 2)

Wenn die Gesamtschule in mehreren Fächern nach Leistung sortiert, kommen zum Schluss doch drei "Schubladen" raus, wie im normalen Schulsystem auch, oder?
Zunächst gibt es ja weiterhin viele Fächer, wo Schüler mit unterschiedlichen Leistungsschwerpunkten, aber auch Neigungen und Begabungen zusammen arbeiten und lernen. Außerdem sind die Grenzen zwischen den Grund- und Erweiterungskursen durchlässig und nicht zementiert.
Die Klassen- und Fachlehrer beobachten die Leistung der SchülerInnen sehr genau und können jeweils zum Halbjahr einen Wechsel des Kurses vorschlagen. Sogenannte Stütz-Lift-Kurse helfen Schülern, entweder im E-Kurs zu bleiben oder aber aus dem G-Kurs in den E-Kurs zu kommen. Damit können wir individuell auf Entwicklungsschritte der SchülerInnen eingehen.

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 3)

Ich habe gehört, an der Gesamtschule kann man nicht sitzen bleiben. Stimmt das?
SchülerInnen bleiben tatsächlich bis Klasse 9 nicht "automatisch" sitzen, wenn die Noten in einigen Fächern nicht stimmen. Das hängt damit zusammen, dass wir - bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist - überlegen, welche Fördermaßnahme dem Kind helfen kann, seine Leistung in einem bestimmten Fach zu verbessern.
Manchmal kann es auch richtig sein, eine SchülerIn, die in einem E-Kurs überfordert ist, in einen G-Kurs zu überweisen, wo bessere Leistungen möglich sind. Oder wir überlegen gemeinsam mit den Eltern, ob außerschulische Hilfen dem Kind über eine Durststrecke hinweghelfen können.
In seltenen Fällen kann es notwendig sein, dass ein Kind eine Klasse freiwillig wiederholt. Dies kann aber nur im Einverständnis mit den Eltern geschehen.
Ein "automatisches Sitzenbleiben" aufgrund des Notenspiegels gibt es ab der Klasse 9 wegen der dann erreichbaren Schulabschlüsse.

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 4)

Ich stelle es mir sehr schwer vor, in einer Klasse auf unterschiedlich leistungsstarke Kinder einzugehen. Wie kann das der Lehrer?
Das ist in der Tat eine nicht einfache Aufgabe, möglichst vielen Kindern gerecht zu werden. Dazu erhalten Schüler unterschiedlich schwere Aufgabenstellungen.
Außerdem werden in den Jahrgängen 5/6 in zwei zusätzlichen Stunden leistungsschwächere Schüler gefördert, besonders leistungsstarke aber auch gefordert. Jede Klasse hat mehrere Freiarbeitsstunden, in der jeder Schüler nach seinem eigenen Tempo arbeiten kann. Zusatzmaterial steht bereit, entweder um mehr zu üben oder anspruchsvollere Aufgaben zu lösen.

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 5)

Kann mein Kind auf Ihrer Schule das Abitur machen?
Ja. Wir haben eine gymnasiale Oberstufe, die Schüler mit dem Qualifikationsvermerk auf dem Abschlusszeugnis 10 besuchen können. Dies gilt auch für Schüler anderer Schulformen.

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 6)

Ist das Abitur gleichwertig mit dem des Gymnasiums?
Ja. Die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule hat die gleichen Anforderungen und Abschlüsse wie die der Gymnasien.

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 7)

Ihre Schule ist klein. Können Sie in der Oberstufe überhaupt genug Wahlmöglichkeiten anbieten?
Dass wir im Vergleich zu manch anderen Schulen klein sind, hat auch Vorteile für SchülerInnen. Die Lehrer und LehrerInnen kennen die Schüler und können viel individueller beraten und betreuen. Richtig ist, dass unser Wahlangebot kleiner ist als an großen Oberstufen. Unsere Besonderheit: Wir bieten 2 Profile an, zwischen denen die Schüler je nach Begabungsschwerpunkt wählen können: "Kunst und Geschichte" sowie "Biologie und Chemie".

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 8)

Was versteht man unter "Profilen" in der Oberstufe?
Jeweils ein Leistungskurs und ein Grundkurs sind miteinander gekoppelt: Der Unterricht in den beiden Fächern wird aufeinander abgestimmt, es gibt gemeinsame Projekte und Unterrichtsvorhaben.
2 Profile bieten wir an:
Leistungskurs Kunst + Grundkurs Geschichte
Leistungskurs Biologie + Grundkurs Chemie.
Die weiteren Leistungs- und Grundkurse sind nach den Bestimmungen der gymnasialen Oberstufe wählbar.
Wie diese vertiefende Zusammenarbeit z.B. in den Fächern Kunst und Geschichte aussieht, können Sie unter diesem Link erfahren.
Damit die Schüler und Schülerinnen eine bessere Grundlage für ihre Profilwahl haben, können sie sich im 10. Schuljahr in Workshops genauer informieren.

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 9)

Welche Rolle spielen Computer im Unterricht?
Computer werden in der Freien Arbeit (FA) im Klassenraum eingesetzt, so dass Schüler mit Hilfe von Lernsoftware im eigenen Tempo und auf unterschiedlichen Niveaus arbeiten können. Sie spielen eine Rolle im Förderunterricht, im Fachunterricht wie Mathematik, Deutsch oder Naturwissenschaften.
Besonders Interessierte wählen Informatik im Jahrgang 9/10. Für Oberstufenschüler wird zur Zeit ein Selbstlernzentrum eingerichtet. Das Internet-Café steht allen Schülern während der Mittagsfreizeit zur Verfügung.

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10)

Wie sieht bei Ihnen die Vorbereitung auf den Beruf aus?
Im Mittelpunkt steht das
Schülerbetriebspraktikum im 9. Jahrgang. Dieses Praktikum wird intensiv im Schuljahr zuvor vorbereitet - im Wirtschaftslehreunterricht, durch Projekttage und Betriebserkundungen.
Nach dem dreiwöchigen Praktikum besuchen die Schüler berufskundliche Veranstaltungen und trainieren Bewerbungen und Einstellungstests direkt vor Ort in Wirtschaftsbetrieben.
Im 10. Schuljahr steht die individuelle Beratung im Mittelpunkt. Dazu bietet auch das Arbeitsamt regelmäßige Sprechstunden in der Schule an.
In den Jahrgängen 11 - 13 gibt es neben individueller Beratung eine Seminarwoche, in der Fragen der Studien- und Berufswahl intensiv behandelt werden. Schüler haben außerdem die Möglichkeit sich in örtlichen Betrieben näher über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

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11)

Gewalt an Schulen ist ja immer wieder ein Thema. Wie gehen Sie damit um?
Konflikte gibt es immer, wenn Menschen zusammen leben und arbeiten. Konflikte müssen friedlich ausgetragen werden. Dies ist "Grundgesetz" an unserer Schule und wird den "Neuen" am Tag der Einschulung mitgegeben.
Einerseits helfen wir Schülern dabei dies zu lernen und zu akzeptieren, andererseits setzen wir aber auch deutliche Grenzen, wenn diese Spielregel trotz "gelber Karte" nicht eingehalten wird.
Ein wichtiges Trainingsfeld sind die Tischgruppen:
Die Schüler werden im 5. Schuljahr zu Tischgruppen zusammengesetzt, in denen ganz unterschiedliche Typen und Temperamente zusammenarbeiten müssen. Diese Gruppen werden von unserer Sozialpädagogin in "Trainingskursen" betreut. Darin geht es u.a. auch darum zu lernen Probleme zu thematisieren und zu gemeinsamen Lösungen zu kommen.
Diese wichtige Erziehungsaufgabe gelingt nur, wenn Schule und Elternhaus zusammenarbeiten.

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12)

Sie sind Ganztagsschule. Was heißt das konkret?
Der Fachunterricht wird ergänzt durch Freiarbeits- und Förderstunden sowie Freizeitangebote (AG). Deshalb ist montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr Schule. Am Dienstag und Freitag endet der Unterricht um 13.20 Uhr. Für diese unterrichtsfreien Nachmittage werden Hausaufgaben gegeben. In der einstündigen Mittagspause können die Schüler in der Cafeteria essen, spielen, in die Keramikwerkstatt, ins Internetcafé oder ins Fotolabor gehen oder auch mal "nichts tun".

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13)

Bieten Sie Mittagessen an?
Unsere Cafeteria bietet vielfältige Snacks sowie ein warmes Tagesgericht an.

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14)

Welche Freizeitangebote gibt es?
Es gibt Arbeitsgemeinschaften, in denen sich Schüler einer Stufe treffen, daneben auch Clubs, in denen Schüler aus verschiedenen Jahrgängen zusammenkommen. Auf der Homepage finden Sie eine Übersicht über das
aktuelle Angebot .

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15)

Braucht mein Kind keine Hausaufgaben zu machen?
Doch. Zwar wird auch im Unterricht und in den Freiarbeitsstunden geübt. Doch die Schüler müssen auch weiterhin sich selbstständig mit Aufgaben auseinandersetzen und sich an "harten Nüssen" versuchen. Deshalb ist der Dienstag- und Freitagnachmittag der häuslichen Arbeit vorbehalten. Darüber hinaus müssen Vokabeln in kleinen Portionen jeden Tag geübt werden.

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16)

Mein Kind hat viele künstlerische Interessen. An eine Max-Ernst-Schule habe ich bestimmte Erwartungen.
Auf zwei unterrichtliche Schwerpunkte möchten wir hinweisen: Das Fach "Darstellen und Gestalten" kann als 4. Hauptfach ab der 7. Klasse gewählt werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage unter diesem
Link .
In der gymnasialen Oberstufe bieten wir das Profil "Kunst und Geschichte" an: Die Schüler wählen damit den Leistungskurs Kunst sowie den Grundkurs Geschichte, die in verschiedenen Bereichen intensiv in Projekten zusammenarbeiten (siehe Frage 8).

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17)

Hat die Schule Austauschprogramme?
Seit vielen Jahren kooperieren das Collège Notre-Dame in Südwestfrankreich, die Brine Leas High School in Nantwich und unsere Schule in einem "europäischen Netz".
Das Besondere ist: Alle drei Jahre führt unsere französische Partnerschule eine "Europäische Woche" durch, zu der nicht nur die Schüler aus Nantwich und Köln kommen, sondern auch aus Polen und Spanien. Die Schule ist dann eine Woche lang ähnlich wie in unserer Projektwoche organisiert: alle arbeiten in Gruppen, den "ateliers", und stellen ihre Projektergebnisse im Rahmen eines großen Schulfestes vor.
Seit kürzerer Zeit gibt es auch für die Oberstufenschüler einen Austausch mit Schülern des Colleges in Nantwich.
Neu ist der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Gymnasium 19, in Breslau (Wroclav). Dieser hat im Jahr 2004 erstmals stattgefunden.

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